Neues Verfahren bei Zulassung und Wechsel "eVB" statt Deckungskarte

2008 wurde ein neues Verfahren zur Bestätigung und zum Nachweis der Kfz-Versicherung eingeführt. Die elektronische Versicherungsbestätigung, kurz eVB, ersetzt die bislang bekannte Deckungskarte, auch Doppelkarte genannt.

Wer ein Fahrzeug zulässt – sowohl bei Ummeldung als auch bei Neuanmeldung – muss immer Versicherungsschutz, zumindest im Rahmen der gesetzlich geforderten Mindestdeckungssummen, nachweisen.

Die eVB ist eine siebenstellige Buchstaben- und Ziffernkombination. Sie öffnet den Zulassungsstellen die wichtigsten Daten (Versicherungsnehmer, Halter, Fahrzeugart, Kennzeichenart), die der Versicherer auf einem zentralen Server gespeichert hat. Über die eVB erfolgt der Austausch zwischen Zulassungsstelle und Versicherer (Tag der Zulassung, Fahrzeugdaten etc.) elektronisch.

Nach einem Versichererwechsel wird die eVB direkt vom neuen Versicherer an die Zulassungsstelle übermittelt. Der Kunde muss nur noch den Antrag stellen, der Rest geschieht automatisch.